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Neuheit 2010
Von der Ebene der „Piana Rotaliana“ geht es aufwärts bis Vigo di Ton im „Val di Non“. Hier besucht man „Castel Thun“, den ehemaligen Sitz einer alten, einheimischen Adelsfamilie. Es wurde im April 2010 nach einer lang andauernden Restaurierung wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und befindet sich heute im Besitz der Autonomen Provinz Trient. Man fährt dann im Herzen dieses Tals weiter, bis zu seinem Hauptort Cles, den man über die Staumauer vom Santa-Giustina-See erreicht. In Cles besucht man den „Palazzo Assessorile“, der seit 2009 nach Restaurierungsarbeiten wieder zugänglich ist und als Beispiel der Kunst zwischen Mittelalter- und Renaissance-Zeit sowie der deutschen und lateinischen Kultur gilt.
Die Führung geht mit den „cappelle clesiane“ weiter. Es handelt sich um mittelalterliche Stätten, an denen sich die Kunst über den italienischen und deutschen Stil entwickelt hat und die von einer tiefen Gläubigkeit der lokalen Bevölkerung zeugen. Insbesondere handelt es sich um die Kirche von San Tommaso in Dres mit Fresken aus dem 13. bis zum 16. Jh., um die Kirche von San Vigilio, einem Beispiel von Geschichte und Kunst des Mittelalters mit Werken aus Venetien, aus der Lombardei und deutschen Gebieten, und um die Kirche von Santi Pietro e Paolo in Maiano, die man über einen bequemen Weg durch Apfelgärten erreicht. Sie liegt auf einer natürlichen Terrasse mit atemraubender Aussicht auf den See von Santa Giustina, auf die Mendel- und die Maddalene-Bergketten und auf die ausgedehnten Apfelgärten des Tales - die wichtigste Wirtschaftsquelle des Val di Non.
Auf der Rückkehr kann man die Genossenschaft „Mondo Melinda“ besuchen und hier Äpfel und die damit verbundenen Produkte verkosten oder einen Halt in einer familienbetriebenen Kellerei in der „Piana Rotaliana“ machen.
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