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Das historische Zentrum 
Die Führung beginnt auf der historischen „Piazza del Podestà“ und führt in die „Via della Terra“ und „Via Rialto“ und auf die charakteristischen „Piazza del Grano“ und „Piazza delle Oche“ im alten, mittelalterlichen Stadtteil weiter. Eine Besichtigung ist die Kirche von St. Markus wert, Zeugnis der Präsenz der venezianischen Republik in Rovereto von 1416 bis 1509, sowie auch die Stadtteile vom 18. und 19. Jh., die von der ehemaligen Seidenindustrie Zeugnis ablegen. Diese Stadt ist aber auch besonders aufgrund ihrer Rolle im Ersten Weltkrieg bekannt und dieser Teil ihrer Geschichte wird in den bedeutenden Denkmälern von Rovereto dargestellt, nämlich dem Weltkriegsmuseum, der Glocke „Campana dei Caduti“ und dem Ossarium von „Castel Dante“, die Rovereto den Namen „Città della Pace – Friedensstadt“ verliehen haben.
- Das Kriegsmuseum
Dieses Museum befindet sich im Schloss von Rovereto, dessen Bau im 13. Jh. begann und von den Venezianern im 15. Jh. beendet wurde. Das Museum erstreckt sich über dreißig Räume und besteht aus Sammlungen von Waffen, Dokumenten, Erinnerungsstücken und Uniformen.
Besonders gut wird die technologische Entwicklung der Waffen aufgezeigt, von den antiken Waffen bis zu denjenigen aus dem Ersten Weltkrieg. Die Sammlungen sind jeweils nach Ländern (Deutschland, Rumänien, Belgien, Frankreich, England, usw.) oder nach Korps (Kavallerie, Marine, Luftwaffe, usw.) unterteilt. Andere Räume sind den politischen Märtyrern Filzi, Chiesa und Battisti gewidmet.
- Die „Gefallenenglocke“
Die „Campana dei Caduti“, die größte gerade noch zu läutende Glocke der Welt, wurde aus den Kanonen des ersten Weltkrieges geschmolzen. Sie befindet sich auf einem Hügel über der Stadt Rovereto und wird von den Fahnen aus mehr als 50 Ländern zur Erinnerung an die Gräuel des Krieges, umringt. Jeden Abend, beim Sonnenuntergang, verbreitet sie ihre Friedensbotschaft durch 100 Glockenschläge.